RITTEC Umwelttechnik nominiert für Next Economy Award

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6. Next Economy Award für „grüne Gründer:innen“

Das Lüneburger Startup-Unternehmen RITTEC Umwelttechnik gehört zu den neun Finalisten des Next Economy Award 2021 (NEA). Der NEA wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises verliehen und ist für „grüne Gründer“ eine Auszeichnung von hohem Rang – bereits die Nominierung aus 140 Bewerbungen ist für das Lüneburger Startup ein großer Erfolg. RITTEC hat mit seiner Technologieentwicklung revolPET® für die Lösung der globalen Probleme rund um PET-Verpackungen besonders überzeugen können und freut sich über die Teilnahme am Finale. Das Unternehmen tritt Anfang November im virtuell ausgetragenen Pitch für den Next Economy Award an.

Plastikmüll als Herausforderung

Die Beseitigung von Plastikmüll ist eine weltweite Herausforderung – in mehrfacher Hinsicht: Zum einen haben sich die Mengen an Kunststoffverpackungen in zwei Jahrzehnten verdoppelt1. Zum anderen geht es darum, die Qualität des Kunststoffs beim Recycling zu erhalten.

Besonders wichtig ist dies für die Nahrungsmittelbranche, um Abfälle zukünftig zu vermeiden. Denn momentan sind bunte und undurchsichtige Flaschen und Verpackungen sowie Mehrschicht-Folien, wie sie millionenfach für Käse, Wurst oder Tiernahrung zum Einsatz kommen, eine bislang ungelöste Recycling-Aufgabe. Das ist der Antrieb für das engagierte RITTEC-Team, das in Lüneburg und Braunschweig arbeitet: In Kooperation mit dem Institut für Chemische und Thermische Verfahrenstechnik der TU Braunschweig entwickelt das Team mit der patentierten Technologie revolPET® Verfahren, Plastikverpackungen vollständig zu recyceln und die Einzelstoffe wiederverwendbar zu machen. Ein echtes Kreislaufverfahren also.

„Wir freuen uns riesig über die Nominierung. Unser Ziel ist, dass unsere Technologie dazu beiträgt, die globale Herausforderung rund um Kunststoff-Verpackungen zu lösen.“, sagt RITTEC-Gründer und Recycling-Experte Carsten Eichert. Allein in Deutschland im dualen System können jährlich rund 200.000 Tonnen PET-Verpackungen2 nicht werkstofflich verwertet werden, sie landen in der Verbrennung – für Europa liegen die Schätzungen bei mindestens 1,4 Mio. Tonnen.

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